WAS IST PAPERCLAY?

Paperclay, ein besonderes Tonmaterial

Das Erlernen des Keramik-Handwerks ist ein langer Weg, den immer weniger Menschen beschreiten. Vielmehr genießen viele Hobbyisten und Autodidakten die Vorzüge von Paperclay, einer Massemischung, die nicht nur kleine Anfängerfehler nachsieht, sondern in wesentlich erweiterten Bereichen als denen der traditionellen Keramik zur Anwendung kommen kann.

Paperclay kann leicht selbst hergestellt werden. Dieser Werkstoff der „Postmodernen Keramik“ ermöglicht es, andere Materialien damit zu kombinieren und mitzubrennen. Einarbeiten von Alteisen, Glas, gebrannten Keramikscherben und Steinen vulkanischen Ursprungs zur plastischen Masse sind möglich. 

Die Materialgrenzen betreffende Experimente lohnen sich! Wie dick und wie dünn lässt sich arbeiten? In welchem Verhältnis müssen feste Gegenstände (Metall, Keramikscherben) zur Masse stehen? Paperclay kann schon gebrannt werden, noch bevor er richtig durchgetrocknet ist. Durch die richtige Mischung von schamottierten und unschamottierten Tonen mit Paperzellulose entsteht eine Masse, die Raku gebrannt werden kann. Mit den neuen Eigenschaften eröffnen sich im Vergleich zu den traditionellen Methoden viele ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten.

Sachbuch „Paperclay, ein besonderes Tonmaterial“
von Astrid Sänger und Otakar Sliva
mit einem Kapitel über Paperporzellan von der ungarischen Keramikkünstlerin Maria Geszler

176 Seiten mit farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-200-03202-6
Verkaufspreis 32.-

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